xRMblog

Anything about Any(thing) Relationship Management

xRM in global agierenden Unternehmen

| 1 Kommentar

Wie sich Wertschöpfungesketten im Zuge der Globalisierung verändern | Von Dr. Bernhard Kölmel

Glühbirne

Die Globalisierung der Weltwirtschaft erfordert von Unternehmen die Nutzung der Vorteile der internationalen Standorte, um den Herausforderungen der internationalen Konkurrenz begegnen zu können und den differenzierten Kundenbedürfnissen gerecht zu werden. Die Anforderungen der Leistungsfähigkeit der Geschäftsprozesse und des Beziehungsmanagements von global aufgestellten Unternehmen steigen ständig. Dies wird beeinflusst durch

  • die Betrachtung von Länderrisiken,
  • die Zunahme von nationalen und internationalen Regulierungen sowie
  • die zunehmende Arbeitsteilung der globalen Vernetzung.

Es hat sich auch gezeigt, dass verschiedene Länder weltweit unterschiedliche Vorteile für einzelne Aktivitäten innerhalb der Wertschöpfungskette haben. Das Unternehmen muss die maßgeblichen Investitionen auf den einzelnen Stufen betrachten, um dann zu bewerten, ob es sich lohnt, verschiedenen Aktivitäten an unterschiedlichen Orten nachzugehen.

Nur mit konsequentem Beziehungs- und Prozessmanagement und einer geeigneten Ablauf- und Aufbauorganisation ist ein Unternehmen langfristig in der Lage, erfolgreich im globalen Markt zu agieren. Dazu gehört vor allem auch, sich an Kundenbedürfnissen auszurichten sowie Prozesse effizient zu organisieren, zielorientiert und reproduzierbar zu steuern und laufend zu verbessern. Eine unternehmensübergreifende Reorganisation ihrer Wertschöpfungsketten ist gerade für international operierende Betriebe langfristig wohl unumgänglich.

Themengebiete wie Risikomanagement (bzgl. internationalen Standorten, z.B. Infrastruktur, Erdbeben, politische Stabilität) , Corporate Social Responsibility, ökologisches Design, bedachtes Energiemanagement, auf den Kunden und die Zielmärkte ausgerichtetes Innovationsmanagement unter Berücksichtigung sicherer und zuverlässiger Leistungserbringung rücken in den Fokus der Unternehmen.

Mit Open Innovation werden Innovationspotenziale zielgerichtet erschlossen. Dies geschieht in global agierenden Unternehmen durch gesteuerte Prozesse über alle internen und externen Stakeholder, Standorte und Märkte. Eine große Herausforderung und damit verbunden auch große Potenziale bietet die klare Zuordnung der Verantwortung für den Stakeholder Relationship Management Prozess. Gerade bei diesem Prozess gibt es eine Vielzahl von Stakeholdern: Fertigungsstätten, Werke, Hubs, Projektverantwortliche, Entwicklungs-, Instandhaltungs-, Versand-, Personal-, IT-, und andere Fachabteilungen. Die Folge: xRM-Plattformen werden sich auch zu einem immer wichtigeren – weil integrierenden – Abstimmungsinstrument für Innovationsarbeit entwickeln.

Mit dem “Axia Grant – Value Chain” werden gerade Doktoranden ermutigt, sich wissenschaftlich mit dem Thema Relationship Management in der Value Chain auseinanderzusetzen. Wie “Value Chain” dort definiert wird, zeigt die folgende Abbildung:

Valuae Chain

Prof. Bernhard Kölmel

Autor: Prof. Bernhard Kölmel

Bernhard Kölmel ist Professor für Global Process Management an der Hochschule Pforzheim. Davor war er Leiter des Innovationsmanagement und der Forschung bei der CAS Software AG und deren Tochterunternehmen YellowMap AG.

Ein Kommentar

  1. Open Innovation wird ein wichtiger Standard in MNCs.

Hinterlasse eine Antwort

Pflichtfelder sind mit * markiert.