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Praxisbeispiele für xRM

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xRM salonfähig: x-faches Beziehungsmanagement in der Computerwoche | Von Daniel Mirovsky

Würfel

xRM ist gefragt: 57 Prozent der 51 von der Computerwoche befragten Softwareanbieter erwarten für künftige Kundenanfragen eine starke bis sehr starke Tendenz in Richtung xRM. So ist es nur folgerichtig, dass die Computerwoche – Deutschlands renommiertes  IT-Magazin - xRM in der Septemberausgabe extensiv vorstellt: CRM-Spezialist Wolfgang Schwetz erläutert was unter xRM zu verstehen ist und welchen Nutzen der Managementansatz Unternehmen bietet. Ein Überblick über die differenzierten xRM-Lösungen diverser IT-Hersteller, wie etwa Microsoft oder CAS Software, eröffnet weitere Eindrücke von den unternehmerischen Möglichkeiten eines ganzheitlichen Beziehungsmanagements. xRMblog analysierte das Angebot spezialisierter IT-Firmen bereits in dem Artikel “xRM Anbieter von A bis Y”. In dem folgenden Artikel werden drei von der Computerwoche thematisierte, interessante Praxisbeispiele zur Umsetzung von xRM vorgestellt.

Cura AG – Der transparente Pflegesektor

Die Cura AG zählt zu den grössten Anbietern von Seniorenbetreuung in Deutschland. Das Unternehmen setzt xRM-Lösungen der Firma CAS Software gezielt ein, um das gesamte Beziehungsgeflecht rund um ihre Zielgruppe – die Senioren – abzubilden und als Entscheidungsgrundlage zu verwenden. Senioren treffen ihre Entscheidung über den Einzug in ein Pflegeheim zumeist nicht alleine, sondern werden von den Ihnen nahestehenden Personen beeinflusst. Deshalb ist es für die Cura AG wichtig nicht nur die Kontakte zu den Senioren zu erfassen, sondern auch zu deren Angehörigen, Betreuungsbüros, Ärzten, Krankenhäusern oder Vertretern von Kirchen und Gemeinden. Die Analyse und aktive Gestaltung des Kontaktes zu all diesen Einflussgruppen ist Ausgangsbasis für eine erfolgreiche Vertriebsgestaltung, um die Senioren – auf Umwegen – von der Qualität der Leistungen des Unternehmens zu überzeugen.

xRMblog-Factsheet:

  • Branche: Pflege- und Betreuungsdienste
  • Stakeholder: Senioren, Angehörige, Betreuungsbüros, Ärzte, Krankenäuser, Vertreter von Kirchen und Gemeinden
  • Wirkung: Deutliche Steigerung der Marketingeffektivität durch gezielten Kontakt aller Einflussgruppen

Loewe AG – Die Kunden des Kunden

Die Loewe AG ist Hersteller von TV- und Audio Geräten im Premium Segment des Marktes für Unterhaltungselektronik. Die Kunden des Unternehmens sind Elektrofachhändler. Diese verkaufen die Produkte weiter an die Endkunden. Um die Bedürfnisse dieser Endkunden nicht aus den Augen zu verlieren, setzt die Loewe AG xRM-Lösungen ein. Der so gewonnene Überblick über das Beziehungsgeflecht von Fachhändlern, Kunden und den von Ihnen gekauften Geräten, ermöglicht eine tiefgehende Analyse der Verkaufsdaten. Die daraus folgenden Erkenntnisse können etwa zur Perfektionierung der Vertriebs- und Marketingaktivitäten, aber auch in der Produktentwicklung verwendet werden.

xRMblog-Factsheet:

  • Branche: Unterhaltungselektronik
  • Stakeholder: Fachhändler, Endkunden
  • Wirkung: Bessere Abstimmung der Vertriebs- und Marketingaktivitäten, sowie gezieltere Produktentwicklung

VDMA – Verbandsmitgliedsmanagement 2.0

Der Verband der deutschen Maschinen- und Anlagenbauer (VDMA) umfasst ca. 3100 überwiegend im Mittelstand beschäftigte Mitglieder. Für die Planung einer Veranstaltung des Verbandes mussten in der Vergangenheit häufig Informationen aus diversen Datenbanken, Excel-Tabellen und weiteren Listen zusammengestellt werden. Dank der Implementierung eines xRM-Systems wurde der erforderliche Aufwand nun drastisch reduziert. Das System bildet die vielfältigen Beziehungen zu Teilnehmern, Referenten, Hotels, Zulieferern und Catering Unternehmen übersichtlich ab und ermöglicht so die lückenlose Planung der Events des Verbandes.

xRMblog-Factsheet:

  • Branche: Verbände
  • Stakeholder: Mitglieder, Veranstaltungsteilnehmer, Referenten, Hotels, Zulieferer, Caterer
  • Wirkung: Vereinfachte, lückenlose Planung von Events

Kommentar zu den Praxisbeispielen

Die drei Beispiele verdeutlichen den durch xRM-Lösungen geschaffenen Mehrwert für Organisationen in unterschiedlichen Branchen. Ob im Pflegesektor, in der Produktion von Unterhaltungselektronik oder im Verbandsmanagement – xRM ermöglicht die übersichtliche Abbildung des Beziehungsgeflechtes von Unternehmen und bildet damit die Ausgangsbasis für Analyse und aktive Gestaltung aller erfolgsrelevanten Unternehmenskontakte. Gleichzeitig zeigt sich die Flexibilität von xRM-Plattformen, die problemlos an unterschiedlichste Anwendungsfälle angepasst werden können. Für (ehemalige) CRM-Hersteller heißt das vor allem: Markterweiterung in alle Dimensionen.

Weitere Informationen:

Daniel Mirovsky

Autor: Daniel Mirovsky

Daniel Mirovsky studiert im Mannheim Master in Management Programm der Uni Mannheim. Parallel zum Studium engagiert er sich bei SIFE Mannheim als Koordinator sozialer Studentenprojekte. Neben (Social) Entrepreneurship interessiert er sich für neuartige Managementkonzepte wie xRM.

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