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Potentiale von Big Data für xRM

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Big Data als Basis der Illuminierung von xRM | Von Dr. Bernhard Kölmel

Big Data

Die Bitkom bezeichnet Big Data wie folgt:

“Big Data [umfasst] die wirtschaftlich sinnvolle Gewinnung und Nutzung entscheidungsrelevanter Erkenntnisse aus qualitativ vielfältigen und unterschiedlich strukturierten Informationen, die einem schnellen Wandel unterliegen und in bisher ungekanntem Umfang anfallen. Big Data stellt Konzepte, Methoden, Technologien, IT-Architekturen sowie Tools zur Verfügung, um die geradezu exponentiell steigenden Volumina vielfältiger Informationen in besser fundierte und zeitnahe Management-Entscheidungen umzusetzen und so die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen zu verbessern. Typische Beispiele für Big Data sind: Verbindungsdaten (Telekommunikation), Zugriffsstatistiken auf Webseiten, Logistikdaten (RFID), Verbrauchsdaten (Energie- und Wasserwirtschaft), Überweisungsdaten (Banken), Verschreibungsdaten (Gesundheitswirtschaft), Simulationsdaten (Engineering) sowie wissenschaftliche Daten (Klimaforschung, Wirkstoffforschung, geologische Explorationsdaten, Kernphysik). Sämtliche Schritte ihrer Verarbeitung – von der Erfassung und Speicherung bis zur Analyse und Visualisierung – bergen enorme Herausforderungen, zugleich aber auch Chancen für die Erzielung von Wettbewerbsvorteilen sowie für die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle.”

Den Anwendungen von Big Data werden somit enorme Potentiale für veränderte oder vollkommen neue Produkte, Prozesse oder Marktlösungen zugeschrieben.

In den USA wurden in dem Blog Co.Exist die Potenziale von Big Data für das Relationship Management diskutiert. Die Einschätzung:

“Data has the potential to make hidden relationships crystal clear, to be a common language between people who might never have spoken.”

In der Initiative DataKind wurde ein interaktives Werkzeug für die Beurteilung des Wohlergehens (z.B. Gesundheit und Sicherheit) von Kindern in bestimmten Stadtteilen der Stadt Washington geschaffen.

Die Vertreter von DataKind postulieren, dass die Auswertungen von (großen) Datenmengen das Potenzial bieten, verborgene Zusammenhänge oder besser “Relationships” zwischen Faktoren herzustellen, wo bisher keine Beziehungen vermutet wurden. Dies könnte, gemäß DataKind, zur Lösung sehr komplexer sozialer Probleme beitragen. Somit bietet der Technologieansatz die Möglichkeit Anything Relationship Management auch in Datenverbindungen zu leben.

Prof. Bernhard Kölmel

Autor: Prof. Bernhard Kölmel

Bernhard Kölmel ist Professor für Global Process Management an der Hochschule Pforzheim. Davor war er Leiter des Innovationsmanagement und der Forschung bei der CAS Software AG und deren Tochterunternehmen YellowMap AG.

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