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Für was das “x” in “xRM” stehen kann

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Verschiedene Anwendungsfälle von xRM-Lösungen | Von Johannes Britsch

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Das “x” in xRM (Anything Relationship Management) stellt eine Variable dar, die für verschiedene Stakeholder stehen kann. Hierbei sind sehr unterschiedliche Szenarien denkbar. Aber trotz ihrer Varianz können alle Anwendungsfälle mit Hilfe von xRM-Plattformen abgedeckt werden. Um die daraus resultierenden Vorteile etwas anschaulicher zu machen, sind in diesem Artikel drei Praxisbeispiele zusammengefasst:

Die Vermarktung von Medizinprodukten ist anspruchsvoll. Um die die Profitabilität der Produkte zu steigern, müssen Ärzte und Krankenhäuser langfristig überzeugt, Therapie-Ergebnisse durch Patientenmanagement verbessert und gleichzeitig bei sämtlichen Interaktionen gesetzliche Auflagen erfüllt werden. Der Vortrag von David Stokes und Josselain Prost zeigt, wie xRM dabei mit effektivem Beziehungsmanagement helfen kann:

Link: CRM to xRM: Driving Improvements in Medical Device Profitability

Im US-amerikanischen Raum schon deutlich weiter verbreitet, in Deutschland aber auch auf dem Vormarsch: Professionelles Beziehungsmanagement für Schulen und Hochschulen. Besonders im Alumnibereich bieten sich hier große Chancen: Wer mit seiner Alma Mater verbunden bleibt, kann vom Netzwerk profitieren – und die Hochschule schafft eine anhaltende Bindung zu potentiellen zukünftigen Geldgebern. Was bei Universitäten funktioniert, wird wohl auch für Schulen immer interessanter werden.

Link: Schools as CRM Users: Constituent Relationship Management

Wer wie Institute oder Lehreinrichtungen viele Events und Seminare veranstaltet, muss Gäste und Besucher von der Einladung bis hin zur Nachbetreuung ganzheitlich managen. Außerdem muss natürlich auch den Mitarbeitern eine gemeinsame Plattform zur Abstimmung zur Verfügung gestellt werden. Mit xRM-basierten Lösungen kann das gelingen, wie das Beispiel “Deutsches Historisches Institut Paris” zeigt:

Link: Anwenderbericht Deutsches Historisches Institut Paris

Dass es bei den angeführten Use-Cases nicht endet, zeigt der Beitrag “CRM inside out: ‘Prozessmanagement mit xRM’- die Meisterklasse” von Philipp Rüdiger (Business Group Lead Microsoft Dynamics, Microsoft Schweiz GmbH). Er schlägt Unternehmen vor, ein Bild ihrer Stakeholder-Beziehungen zu zeichnen und so das Gesamtbild der Beziehungsgeflechte zu visualisieren:

“Denken Sie an Lieferanten und Distributoren, an Mitarbeitende und an Franchisenehmer sowie andere Verkaufsstellen. Vergessen Sie nicht Personalvermittlungen, Betriebsräte und Gewerkschaften sowie Journalisten und PR-Agenturen. Vielleicht gehören gar Gebäude und Fahrzeuge dazu, ganz sicher Behörden, Banken und Investoren, Werbeagenturen, Verbände, Analysten, Steuer- und Unternehmensberater, Praktikanten, Studierende und Auszubildende, Berufsschulen und Universitäten, Immobilienmakler und Hausverwaltungen …”

Link: CRM inside out: ‘Prozessmanagement mit xRM’- die Meisterklasse

Einen schönen Überblick gewährt der Artikel “Faktor x für Beziehungen aller Art” von Christian Bühlmann. Interessant: Die beschriebene Praxiserfahrung, dass sich noch immer viele Firmen mit zahlreichen Insellösungen verzetteln – und zwar genau die Unternehmen “mit intensiven Beziehungs- und Interaktionsstrukturen, welche sich nur schwer in ein Schema fassen lassen”. Ein erster Schritt hin zu einer Systematisierung könnte also tatsächlich die oben beschriebene Visualisierung von Beziehungsstrukturen sein.

Link: Faktor x für Beziehungen aller Art

Autor: Johannes Britsch

Johannes Britsch ist Doktorand an der Uni Mannheim. Seine Interessen umfassen xRM, Managementkonzepte, KMU sowie Entrepreneurship. Er ist "Erbauer" dieses Blogs und schreibt manchmal in der dritten Person von sich.

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