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Warum xRM ein besserer Name wäre als CRM

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… und andere Fundstück über xRM, frisch aus aus dem Netz | Von Johannes Britsch

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Über Anything Relationship Management wird weiterhin fleißig geschrieben – sowohl in praxisnahen Veröffentlichungen als auch in wissenschaftlichen Beiträgen. Hier ein Überblick über einige neue, interessante Artikel. 

Der Markt ist mehr als der Kunde: xRM statt CRM

Prof. Peter Winkelmann (Hochschule Landshut) betont in seinem Beitrag die neuen Möglichkeiten, die für CRM-Hersteller durch xRM entstehen: “Es ergeben sich neue Verkaufschancen, wenn CRM entlang der gesamten Wertschöpfungskette gestaltet wird.” Auf der einen Seite geht es darum, Lieferanten besser zu verstehen. Auf der anderen Seite gilt es, Kunden von Kunden in das Relationship Management mit einzubeziehen. ”Wer es schafft, in die Spezifikationen des Kundeskunden zu kommen”, so Winkelmann, “hat es wesentlich leichter im Verkauf.”

Wie xRM klassisches CRM ablöst

Auch Springer Professional beschreibt in mehreren Artikel die Transformation von CRM in xRM. Von “integrierten Kundenmanagement-Systemen” bzw. “CRM 4.0″ ist hier die Rede. Besonders betont wird der 360°-Blick auf die Stakeholder (bzw. die Kunden) aus verschiedenen Datenquellen. Je mehr ich darüber nachdenke: Das Bild des “Tetris-Cubus”, das über dem Artikel steht, ist tatsächlich passend als visuelle Beschreibung von xRM…

E-Mail-los glücklicher?

Georg Blum beleuchtet in seinem Artikel die interne Kommunikation von Unternehmen. Neue xRM-Lösungen bieten anstelle von E-Mails oft die Möglichkeit zum Chatten – und damit für eine informellere, schnellere interne Abstimmung. Blums Fazit: “Vermeiden Sie [...] unschönen Zeitfresser, widmen Sie diese Zeit lieber den Interessenten, Neu- und Stammkunden.”

“C” oder “x” – die Namensfrage

Ein Sharepoint-Entwickler fragt sich in seinem Blog, warum das Microsoft-Produkt “Dynamics CRM 2013″ nicht “Dynamics xRM 2013″ heißt. Eigentlich, so seine Argumentation, wäre das logischer – zumal verschiedene Arten von Beziehungen mit der Lösung gepflegt werden können. Ich kann da nur zustimmen und vermute, dass es sich um eine Marketing-Entscheidung handelt: Während der gewohnte Produktname “CRM” beibehalten wurde, wurde das Framework in “xRM” umgetauft. Sozusagen eine zweigleisige Strategie.

Lean + xRM = Erfolg?

Und zum Abschluss noch ein wissenschaftliches Papier, dieses Mal aus Bosnien und Herzegowina. Der Artikel definiert alle Begriffe und empfiehlt, Prinzipien des Lean Management mit xRM zu kombinieren. Als Vorbild wird “Lean CRM” von Toyota genannt (ohne Quelle, kann aber im Internet gefunden werden), mit dem es der Autohersteller geschafft hat, einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess für CRM anzustoßen. Dieses Vorgehen legen die Autoren auch in Bezug auf xRM nahe.

 

Autor: Johannes Britsch

Johannes Britsch ist Doktorand an der Uni Mannheim. Seine Interessen umfassen xRM, Managementkonzepte, KMU sowie Entrepreneurship. Er ist "Erbauer" dieses Blogs und schreibt manchmal in der dritten Person von sich.

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